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Filme entschlüsselt – Gandalf und König Théoden

 „Der Herr der Ringe“ – einer der erfolgreichsten Filme, die jemals produziert wurden. John Ronald Reuel Tolkien (J. R. R. Tolkien) hat eine Geschichte zu Papier gebracht, dessen Inhalt vielen von uns wie eine wahre Begebenheit vorkommt. Ich glaube, dass tatsächlich eine ähnliche Geschichte, irgendwo in den Weiten des Kosmos, auf irgendeinem erdähnlichen Planeten stattgefunden hat. Wer weiß, vielleicht ja sogar auf der Erde, in einer längst vergessenen Zeit…

Beim genaueren Betrachten der einzelnen Szenen dieser epischen Filmtrilogie, sind mir verschiedene versteckte Botschaften aufgefallen, die -wenn erkannt- einiges über uns und unseren Weg hier auf der Erde offenbaren. Botschaften, die eine tiefe Bedeutung haben und einem helfen können, gewisse Probleme leichter zu verstehen, um sie schließlich zu berichtigen.

Heute möchte ich gerne auf eine sehr bedeutende Szene aus dem dritten Teil „Die Rückkehr des Königs“ eingehen:

Gandalf, der weiße Zauberer, reist mit seinen Gefährten nach Rohan, zu König Théoden. Er betritt den Königsaal und sieht den verkümmerten König auf seinem Throne sitzen. Neben ihm, Gríma Schlangenzunge, sein Berater. Es sind Gríma’s Lügen, die den König vergiften, da er ihnen Glaube schenkt. Zudem wirkt im Verborgenen der dunkle Zauberer Saruman und schwächt den Geist des Königs, sodass er empfänglicher für die Lügen von Grímar Schlangenzunge wird.  

Gandalf entscheidet sich, den König von seinem Leid zu befreien. Er spricht zum König mit den Worten: „Zu lange, habt ihr im Schatten gesessen… HÖRT MICH AN – Ich befreie euch von dem Zauber“. Der verbitterte König beginnt hämisch zu lachen und sagt im Rausch seiner Manipulation: „Du besitzt keine Macht hier, Gandalf der Graue“. In diesem Moment wirft Gandalf seinen grauen Umhang von sich und offenbart sein weißes Gewand. Er offenbart sein wahres Selbst – der weiße Zauberer, den er in sich erkannt hat. Der König ist plötzlich wie vom Blitz getroffen. Gandalf spricht wieder: „Ich werde euch Saruman aussaugen, wie Gift aus einer Wunde!“.

Gandalf nutzt nun all seine Kräfte, um die Fesseln des Königs zu lösen. Saruman, der dunkle Zauberer, bemerkt sein Schaffen und versucht wieder die Kontrolle über den Geist vom König zu erlangen. Man sieht in den folgenden Szenen wie der König mit seinem Leben zu kämpfen hat. Das Licht von Gandalf ist dabei seinen Geist zu befreien, während die Dunkelheit von Saruman wieder versucht in seinen Geist einzudringen. Der König leidet, wälzt sich im Throne umher und knickt plötzlich ein. Es macht den Anschein, als sei er gestorben… Seine Tochter eilt zu ihm und fängt ihn auf, bevor er zu Boden stürzt. Die Kamera schwenkt auf das Gesicht vom König und man sieht, wie er plötzlich erwacht. Das Gift in seinem Geist verblasst und sein Körper verjüngt binnen Sekunden. Théoden sieht seine Tochter in die Augen und sagt: „Ich kenne euer Gesicht“. Einer von Théoden‘s Wachen geht sogleich zu ihm und überbringt ihm sein Schwert. Majestätische Musik erfüllt den Saal und der König zieht sein Schwert. Er blickt es an, wissend wer er in Wirklichkeit ist – wissend, dass er in Wahrheit ein König ist.

Wahrlich eine epische Szene! – und sie beschreibt genauestens, was mit uns passiert. Ich sehe König Théoden symbolisch für „uns“, die Kinder der Erde, Könige und Königinnen, Söhne und Töchter Gottes, die vergessen haben, wer sie in Wirklichkeit sind. Benebelt wurde unser Verstand durch die Einflüsse gewisser dunkler Kräfte, die im verborgenen Handeln – so wie Saruman der dunkle Zauberer, der im verbogenen den Geist des Königs befallen hat. Zudem wurde unser wahres Wesen unterdrückt, da wir den Lügen gewisser negativer Menschen glaube geschenkt haben und dadurch eine Illusion erschaffen wurde. Grímar Schlangenzunge ist der perfekte Vergleich für jene manipulativen Menschen, die uns mit Lügen überschütten, damit wir in einer Illusion gefangen bleiben und das Sklavensystem aufrechterhalten. Denn so hart es auch klingen mag, im Endeffekt sind wir verantwortlich für das Leid auf dem Planeten.
Ja, wir wurden manipuliert – doch WIR können entscheiden, ob wir den Lügen jener dunklen Kräfte Glaube schenken und so eine Welt des Missklangs erschaffen – oder ob wir dem Licht Glaube schenken, zu Gott in uns blicken und so eine Welt des Wohlklangs erschaffen.

Gandalf steht symbolisch für das Licht der Wahrheit, dass in uns verankert ist und lediglich erkannt werden muss, um sich von den Fesseln der Dunkelheit zu befreien. Es ist ein Kampf um unser Bewusstsein – ein Kampf zwischen Gut und Böse – zwischen Hass und Liebe – zwischen Licht und Dunkelheit.

Eine entscheidende Wahrheit wurde im Film vermittelt, und zwar der Sieg von Gandalf – der Sieg des Lichts! So machtvoll die Dunkelheit auch >>erscheinen<< mag, sie hat nicht einmal die geringste Chance, gegen das Licht. Es gibt nur eine wahre Macht im Kosmos und das ist die Macht Gottes, die wir in uns verankert haben. Blicken wir zu dieser Kraft und nutzen sie rein für den Aufbau, so befreien wir uns von all den Fesseln der dunklen Kräfte und erfahren wieder, was es bedeutet, wahrlich frei zu sein.

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