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Den Funken entzünden

und  a u f e i n m a l  stand ich inmitten von u n z ä h l i g e n…
Okay, fangen wir doch besser vorne an – ja so richtig am Anfang…

Ein wunderschöner Tag, dennoch pure Frustration. Definitiv auch etwas Aggression.. einfach zum verzweifeln – Was soll ich nur schreiben? Da fließen mir ständig die entzückendsten Ideen durch den Kopf – und nun, wo meine Website in der Fertigstellung ist, fühlt es sich an, als seien all diese Ideen verschwunden.. versteckt.. nicht greifbar.. 
Ich spüre wie ein Gewitter der Wut durch meine Zellen fließt – wie das Feuer der Frustration unaufhörlich in meinem Gemüt lodert – und wie die Illusion der Angst täuschend echt in meinem Geist präsent erscheint.

In Rage fuhr ich in die Stadt.. mein Kopf benebelt.. die Gedanken nicht greifbar.. absolut keine Klarheit. Wo soll ich nur hin? Selbst simple Entscheidungen fallen mir plötzlich schwer. Nach links in die Siedlung? Vielleicht nach rechts Richtung Wald? Pure Verwirrung.. Kurz vor einer gedanklichen Explosion entschied ich mich für das kleine Naturareal abseits des städtischen Chaos. 
Langsam fuhr ich mit meinem Smart den langen Weg hinauf.. da erblickte ich plötzlich zu meiner linken eine junge Dame. Sie pflückte etwas von der Hecke am Straßenrand. „Es müssen wohl Beeren sein“, dachte ich mir. „Sehr interessant“ fügte ich hinzu, „doch ich muss jetzt erstmal raus hier.“ So parkte ich meinen Wagen 20 Meter weiter vor einer alten Villa, hüpfte hinaus und begab mich schnurstracks auf die weite Wiese nahe des wunderschönen Waldes.

Endlich konnte ich durchatmen. Ich stand einfach nur dort und schaute mir die Umgebung an. Es tat wirklich gut! 
Wenige Momente später kam die junge Dame von rechts und ging im zügigen Tempo an mir vorbei – mit einer ordentlichen Portion Brombeeren in ihrer Hand. Ein kleines Lichtlein ging in meinem Kopf auf… Ich wartete noch ein paar Sekunden und begab mich anschließend unverzüglich zu der verdächtigen Stelle.

„Wow“, dachte ich mir, kurz nachdem ich mein Ziel erreichte. Überall wuchsen riesige Brombeeren! Es waren richtig hohe Sträucher mit einer Fülle an reifen Früchten. Das versüßte mir wortwörtlich und augenblicklich den Tag! Freudig bediente ich mich an diesen wundersamen Beeren und genoss, Gott sei Dank, mal wieder den Moment. Sogleich wurde ich inspiriert – inspiriert diese Erfahrung zu teilen und meinen ersten Blogpost zu schreiben. „Natürlich!“, dachte ich mir, „das bringt den Stein ins Rollen“. Es waren nicht wortwörtlich meine Gedanken, denn an die genaue Abfolge erinnere ich mich nicht mehr, doch sinngemäß passt es definitiv! Motiviert machte ich mir Notizen in meinem Handy und während meiner weiteren Fahrt fließen mir endlich wieder entzückende Ideen durch den Kopf. Ein Gefühl der Erleichterung breitete sich in mir aus.

Ich kam irgendwann wieder zu Hause an und das Drama begann von vorne. Ich drehte mich mal wieder im Kreis und verfiel in alte Muster: Verwirrung, Frustration und Demotivation.
Der Abend verflog, die Nacht brach an und es passierte einfach nichts. Stunden saß ich vor meinem Computer und schaute belanglose Videos ohne irgendeinen Sinn. Es war pure Zeitverschwendung. Im Vibe des Frustes begab ich mich schließlich zur späten Stund ins Bett. 

Am nächsten Morgen weckte mich das Dröhnen einer Bohrmaschine im Erdgeschoss, 2 Etagen tiefer als meine Wohnung, dennoch so präsent als würde es gleich hier direkt in meiner Wand geschehen. Ich fühlte mich nicht so „rosig“ – nicht wirklich wegen dem Bohren sondern allgemein einfach träge.. So machte ich wieder die Augen zu, um noch ein wenig zu Schlafen. „HA“, dachte sich ein Besucher in der Fassade, „DU stehst jetzt auf!!!“, und begann unverzüglich im rasanten Tempo hinter Wand und Decke umherzudüsen. Es war eine Maus – und sie ist mir sehr wohl bekannt! Doch morgendliche Sprints sind eher ungewöhnlich. Sofort realisierte ich „Dies muss ein Zeichen sein! Eine Synchronisität! Ein Zeichen meiner Seelenführer, dass ich nun aufzustehen habe!“ Und das tat ich auch! Beziehungsweise setzte ich mich in den typischen „Meditationssitz“ und begann auf Rat einer wundervollen Seele, bei der ich vor kurzem ein Reading hatte, mit einer Übung: Ich visualisierte für ein paar Minuten das Leben, was ich mir wünsche zu haben! Viel möchte ich nicht verraten, doch eine Sache sei definitiv gesagt: Ich visualisierte unter anderem die Fertigstellung meines ersten Blogposts!

Zack, stand ich auf und begann den Tag. Wie jeden morgen fütterte ich meine geliebten Vögel (freie/ wilde Vögel) auf dem Balkon mit den feinsten Bionüssen und plante sogleich einen Spaziergang in der Natur, um Heilung und Inspiration zu erfahren. 
Es zog mich zu einem meiner Lieblings Waldwege, wenige Minuten von meiner Wohnung entfernt – Die Reise begann..

Ich muss zugeben, die Trägheit war nach wie vor in meinem Körper und Geist zu spüren. Im verhältnismäßig langsamen Tempo begann ich den Aufstieg des kleinen Berg/Waldareals. Ich wusste einfach, dass ich trotz der Müdigkeit dringend und definitiv in die Natur muss! Überraschenderweise war meine Kondition dennoch vorhanden – metaphorisch gesprochen „wie ein Sportwagen der lediglich zu lange still Stand, doch nach wie vor seine Leistung erbringen kann nachdem der Motor wieder warmgelaufen ist“.

Es ging gut voran – nach kurzer Zeit war ich plötzlich oben auf dem Berg. Noch nicht auf dem Gipfel, dennoch nah dran. So widersprüchlich es auch klingen mag, gewann ich mit jedem weiteren Meter an Energie – ja, es war auch etwas anstrengend und kostete Kraft, dennoch begannen meine Zellen wieder zu arbeiten, wodurch ich mich einfach besser fühlte! Anstatt nun zu einer meiner Lieblings Bergbank zu gehen, von wo die Aussicht einfach nur überragend ist (!!), entschied ich mich doch für den Weg in Richtung Gipfel. So ging es nun weiter mit meiner Reise..
Ständig flogen mir Gedanken von wilden Beeren durch den Kopf. Ich hörte von meinen Nachbarn, die ich einst auf dem Berg traf, dass dort irgendwo Beeren sein sollen. Welche Beeren und wo genau wusste ich nicht,  dennoch floss dieser Gedanke durchgehend durch mein Bewusstsein. Gefrühstückt hatte ich noch nicht, somit wäre es ein guter und gesunder Snack. 

Ich ging weiter und weiter, sah auch ab und an Beerensträucher am Wegesrand, doch äußerst bescheiden bestückt und optisch nicht wirklich ansprechend. Der Gipfel war nicht mehr fern, doch plötzlich überkam mich ein Gefühl des Trübsal. „Was soll denn noch da oben sein, du kennst die Strecke doch schon..“, dachte ich mir mal wieder völlig demotiviert. Ich war schon fast dabei aufzugeben, wieder umzukehren, mich auf den Heimweg zu machen, da rappelte ich mich wieder auf und ging einfach weiter. Tatsächlich war es dieser Moment, in dem ich deutlich spürte, wie sich „Etwas“ von mir löste. Wie eine Art „Energieparasit/ negative Wesenheit“, welche mir Gedanken der Demotivation und Frustration einflößt, doch nun durch meine Entschlossenheit „nicht mehr an mir zerren konnte“ und sich somit von mir löste. Ein schönes Gefühl, dass kann ich euch sagen! Nicht das erste mal, dass ich damit Erfahrungen gemacht habe, doch wieder einmal eine schöne Erkenntnis, dass man nicht aufgeben soll – Das man entschlossen weiter voranschreiten soll! 

Nach schätzungsweise 10 Minuten war ich endlich auf dem Gipfel. Es ist nicht wirklich wie ein spitzer Gipfel, der kaum begehbar ist und nur durch Klettern bestiegen werden kann, sondern es ist eher wie eine Art großes Naturareal mit Wegen, teilweise auch alten Almhäusern und kleinen Wäldern, dennoch auf der Spitze des Berges, schätzungsweise 1500 Meter hoch. 

Wieder ging ich einfach weiter, wusste garnicht so recht wo ich eigentlich hingehe und schaute mich irgendwann für ein paar Minuten um. Wirklich wunderschön „doch wo soll ich nun hin?“, fragte ich mich erneut. Gleich neben mir war ein eingezäunter Bereich für die Bergkühe und vielleicht 30 Meter weiter befand sich ein kleines Waldstück. Ich beobachtete es für eine Weile.. es sah sehr interessant aus.. irgendwie auch einladend.. doch ich zögerte. Besonders diese kleinen unzähligen Büsche dort überall verteilt, wirkten auf mich sehr.. ich möchte sagen… verdächtig! Sie kamen mir definitiv bekannt vor! Ich meine auch einen kurzen Gedanken an „Jonna Jinton und ihren Beerensammlungen in Schweden“ vernommen zu haben. Da überkam mich plötzlich ein Gefühl, leise aber dennoch präsent: „Geh doch mal hin – schau es dir mal an“. Es war ein Gefühl..kein Gedanke.. ganz sanft, doch zugleich glasklar präsent! Ich tat, was mir mein Gefühl offenbarte – So hüpfte ich über den Elektrozaun, hoffte im Sprung noch, dass..naja sagen wir „des Mannes heilige Stelle“ bloß heile rüber kommt und ging weiter zum Waldrand. 

Aus schätzungsweise 1 Meter Entfernung sah ich eine Beere am Busch hängen – klein und Blau. Ich zögerte – Gedanken des Zweifels kamen in mir hoch „Vielleicht ein giftiges Exemplar, täuschend echt zu den bekannten Essbaren“. Doch wieder kam dieses Gefühl in mir hoch, doch einfach mal eine zu probieren. Ich pflückte sie, biss vorsichtig rein und sah gleich, wie die kräftig rot/violette Farbe zum Vorschein kam – es war eine Heidelbeere – eine wilde Heidelbeere!! Gleich hüpfte ich über den zweiten Bereich des Elektrozauns in den Wald hinein und  a u f e i n m a l  stand ich inmitten von u n z ä h l i g e n Heidelbeerbüschen!!! Sie waren einfach überall!!
Ich konnte kaum glauben, was meine Augen dort zu erblicken bekamen. Behutsam schritt ich voran und realisierte, dass der Boden beinahe vollständig mit Moos überwachsen ist – knallgrünes Moos!! Wieder überkam mich dieses sanfte und dennoch präsente Gefühl, meine Schuhe auszuziehen. Es fühlte sich einfach als die einzig richtige Entscheidung an, dort jetzt Barfuß zu laufen – Barfuß auf dem Moos, dass mich mit jedem Schritt sanft in sich hinein sinken ließ. „Gott….“, dachte ich mir immer und immer wieder, „Das ist wahrlich ein Segen!“. Ich fühlte mich wie im Paradis. Ich fühlte mich einfach an genau dem richtigen und perfekten Ort, mitten in der Natur, umgeben von unzähligen Heidelbeeren, inmitten eines Waldes, dessen Boden beinahe vollständig mit knallgrünem Moos überwachsen ist!!
Immer wieder stand ich einfach dort und schaute mich um – Ich musste garnicht ständig essen – Dieses Moos unter meinen Füßen war mit das Highlight! Einfach nur unbeschreiblich!
Sicherlich habt ihr schon von den Vorteilen des Barfußlaufens gehört – Der Körper wird förmlich überflutet mit Elektronen, was der Gesundheit im höchsten Maße zugute kommt! Außerdem war es unter dem Moos leicht feucht, sodass mich wieder ein Gefühl überkam, als ob die Leitfähigkeit der Elektronen durch das Wasser erhöht wurde und ich somit deutlich mehr Elektronen aufnehmen kann.

Gott… ihr Lieben, ich sage euch, es war einfach nur himmlisch!! Wahrlich ein Segen!  Es gab mir so einen Energieschub – wie ein Kickstarter, wodurch ich endlich und vollständig inspiriert wurde, meinen ersten Blogpost zu schreiben. Der Stein kam nach langem hin und herschieben ins Rollen und so sitze ich nun hier und teile in höchster Freude und Dankbarkeit diese Geschichte mit euch. Mal wieder realisiere ich, dass die Dinge, die wir suchen und brauchen wahrscheinlich bereits ganz nah bei uns sind, wir müssen uns ihnen lediglich öffnen und sie erkennen. So war dieses Waldstück mit den Beeren schon immer da gewesen, ganz nah bei mir, doch noch nie zuvor habe ich es entdeckt, trotz etlicher Bergwanderungen. Doch nun, zum absolut perfekten Zeitpunkt offenbarte sich mir dieses Geschenk der Natur, damit ich voller Energie beginnen kann meinen Blog zu gestalten, um all die wundervollen Erfahrungen meines Lebens mit euch zu teilen, in der Hoffnung sie mögen in eurem Gemüt Inspirationen hervorrufen und euch ein Lächeln auf den Lippen zaubern 🙂

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