Eine für den menschlichen Verstand beinahe unfassbare Fülle an Informationen wurde im Laufe unseres Lebens in unserem Bewusstsein gespeichert. Oftmals können wir uns nur an wenige dieser Erfahrungen erinnern – manche scheinen so fern, dass wir lediglich Bruchstücke dieser zusammensetzen können. Wie ein riesiges Puzzle, von dem nur ein paar Teile ersichtlich sind – bei weitem nicht genug, um das ganze Bild zu erkennen.
Doch nicht nur in der Alltagsrealität ist dieses Phänomen zu beobachten, sondern auch und oftmals besonders stark ausgeprägt in den Erfahrungen unserer nächtlichen Träume.
Ich meine wer kennt es – man erlebt einen intensiven Traum, wacht plötzlich auf und begibt sich zum Badezimmer. Wenige Sekunden nach dem Aufstehen verblasst der Traum und die soeben noch intensiv wahrgenommene Erfahrung vergeht beinahe gänzlich. Mit Mühe versucht man sich an Teile dessen zu erinnern, doch vergeblich – die Erinnerung möchte einfach nicht wiederkommen und man legt sich vor lauter Müdigkeit oder gar Erschöpfung wieder schlafen.
An dieser Stelle sei gesagt, dass es definitiv hilfreich ist ein Traumtagebuch zu führen, um sein Erinnerungsvermögen an die nächtlichen Reisen zu stärken – und ja, auch in der Alltagsrealität kommen manchmal Erinnerungen wieder, bei gewissen „Schlüsselereignissen“, in denen man etwas erlebt, was einen an eine vergangene Erfahrung erinnert. Doch es gibt eine Methode, die für mich die weitaus größten Erfolge gezeigt hat, wodurch man allgemein gesprochen deutlich mehr Zugriff auf das Erinnerungsvermögen hat – mehr Zugriff auf die „innere Bibliothek“:
Durch die Erhöhung unserer eigenen Frequenz/ Schwingung/ Vibration! Dies mag zunächst eigenartig klingen, doch ich versuche es im Folgenden genauer zu erklären, anhand meiner eigenen Erfahrungen.
Jeder von uns befindet sich auf einem gewissen Schwingungslevel – auf einer gewissen Vibration. Positive Gefühle erhöhen unsere Schwingung wohingegen negative Gefühle diese verringern.
Wenn man nun in z.B. der Meditation die eigene Energie/Lebenskraft in sich verstärkt und sich somit mit höheren Energien/Frequenzen verbindet, dann wird die eigene Schwingung auf ein so starkes Level erhöht, dass man ab einem gewissen Punkt sofort mehr „Zugriff“ auf seine „innere Bibliothek“ hat. Dies kann auch außerhalb der Meditation erreicht werden, wenn man stets an seinem eigenen Gott-Selbst, der mächtigen ICH-BIN Präsenz, Gott individualisiert in uns festhält – so ist unser Fokus dem Höchsten gewidmet und das Höchste kann ungehindert in unser Bewusstsein hineinfließen und es erweitern.
Des Öfteren sind mir in solchen Momenten sofort vergangene Erinnerungen wieder in den Sinn gekommen, seien es Erinnerungen aus der Alltagsrealität oder aus den nächtlichen Träumen. Es ist höchst faszinierend und gibt einem das Gefühl mehr „ICH“ zu sein. Doch nicht nur das Erinnerungsvermögen wird dadurch ausgeprägt, sondern allgemein erhöht sich der Bewusstseinszustand – Folgendes konnte ich dadurch ebenso beobachten:
Die Sinne werden sofort verstärkt. Man riecht und schmeckt deutlich intensiver; man sieht alles deutlich schärfer und gesättigter; mehr von dem „Raum“, indem wir uns ständig befinden, kann wahrgenommen werden; man fühlt intensiver (sowohl das Positive als auch das Negative) und der Geist ist klarer und somit das Denken deutlich leichter und erschwinglicher.
Es fühlt sich an, als wäre man eine höhere Version seines selbst und hätte einen Teil seines Selbst wiedergefunden – es fühlt sich wahrhaftig und real an – um ein Vielfaches besser als der gewohnte Zustand, den man über Jahre in der Gesellschaft erlebt hat – und dies alles natürlich hervorgerufen, ohne irgendwelche äußeren Substanzen.
Verfällt man alten Wunden; Traumata; Angst – allgemein gesprochen „Negativität“, so verringert sich die Schwingung sofort und man ist wieder im alten „Niederen“ Zustand, was in dem Moment sehr betrübt wirken kann.
In diesem Sinne sei gesagt: Übung macht den Meister – Geduld, Disziplin und Ausdauer ist von Bedarf, um das Bewusstsein konstant zu erhöhen und zu halten. Es ist in gewissen Maßen vergleichbar mit einem Stück Gold, das auf dem Amboss geformt wird, in der Schmiede bearbeitet wird – und dies mit Geduld, Disziplin und Ausdauer – um letztlich ein wahrlich wundervolles Schmuckstück zu erschaffen – mit Schweiß und Tränen blickend auf das Ergebnis wird in Glückseligkeit realisiert: Es war all die Mühe wert!
