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Eine verrückte Verfolgungsjagd

Ich befand mich mit Freunden in einem großen Gebäude. Es schien uns zu gehören, wie eine Art Gemeinschaftshaus oder zumindest wurde es uns zur Verfügung gestellt. Anfangs schien atmosphärisch betrachtet alles in Ordnung zu sein. Ich ging aus irgendeinem Grund nach unten ins Erdgeschoss und hielt mich dort eine Weile im Foyer auf. Die Architektur war sehr ansprechend – symmetrisch angelegt. Im Grunde verlief alles in einer U-Form entlang des Foyers. Mittig platziert befand sich eine große offene Treppe, die zu den anderen Etagen führte.

 
Nach einer Weile entschied ich mich wieder hochzugehen, doch stellte fest, dass die Tür zu meinen Freunden verschlossen war. Durch einen Schlitz unterhalb und innerhalb der Tür konnte ich ins Innere blicken. Überall waren chinesische Kampfsoldaten aufgestellt. Es wirkte wie ein „Samurai Drachenklan“ der negativen Fraktion. Sie hatten meine Freunde als Geiseln oder evtl. auch als Sklaven festgehalten. Ich wusste, ich kann dort jetzt nicht mehr rein – es wäre Selbstmord. So entschied ich mich zu fliehen.

Wieder im Erdgeschoss angekommen, sah ich, wie von draußen weitere Soldaten einmarschierten, unter der Führung von einem „Gangster-Chinesen-Boss“ mit schwarzer Kleidung. Die Samurai Soldaten hatten eher rötliche Drachenkleidung, wie Uniformen aus dem alten China.
Ich versteckte mich zunächst hinter einer Säule, doch vergeblichst – ein Soldat ging direkt in meine Richtung und positionierte sich unangenehm nahe bei mir. Jedoch nicht wegen mir, sondern weil es eine Art Formation war, die nun eingenommen werden sollte. Ich wusste, verstecken bringt nichts, sondern eher Schauspielern. So tat ich für eine Weile so, als ob ich jetzt gerade hier sein muss und reagierte locker und lässig. Ich hatte die ganze Zeit beide Ausgänge im Blick und plante meine Flucht. Der Raum war mittlerweile gefüllt von Soldaten.

Ich entschied mich für die linke Tür und dort sah ich auf einmal jemanden stehen, der mir helfen wollte. Er sah aus wie Neo aus Matrix und wirkte zugleich wie jemand ganz anderes. In jedem Fall war er ein Freund und half mir. Ich nahm all meine Kraft zusammen und machte eine Art Ninjamanöver an den Soldaten vorbei in Richtung Ausgang. Neo realisierte mein Vorhaben und opferte sich selbst. Während ich im Ninjaflug aus der Tür raussprang, machte er eine Art Zauber mit seinen Händen wie bei der Serie „The Magicians“ und verschloss die Tür hinter mir.

Nun war ich draußen auf dem Parkplatz und musste weiter fliehen. Ich war auf einmal Elon Musk. Es sei wohl angemerkt, dass ich teilweise das Gefühl hatte „Beobachter“ zu sein und teilweise „Schauspieler“ war – manchmal auch beides gleichzeitig.
Ich, bzw. Elon Musk fühlte sich extrem selbstsicher, wie eine Art Superheld. Ein neuer Kampf begann, gegen jemanden, der „Etwas“ beschützte. Ich brauchte diesen Gegenstand, von dem ich zu dem Zeitpunkt noch nicht genau wusste, was es war. Den Kampf nahm ich aus der Beobachterperspektive wahr. Der Gegner sah aus wie jemand von „Karate Tiger“ und seine Waffe war ein Musikinstrument – eine Art Cello, ziemlich groß. Ich hatte ebenso ein ähnliches Musikinstrument. So kämpften wir und spielten zugleich Musik. Ich gewann den Kampf relativ schnell und wusste nun, um welchen Gegenstand es sich handelt: Ein Amethyst, der in seinem Auto lag! Das Auto war an diesem Punkt halb zerstört und somit nicht mehr fahrtauglich. Ich nahm den Amethyst und floh in einem anderen Wagen.

Die Szenen wechselten und ich befand mich nun in einer Stadt, draußen im Freien, auf einem Parkplatz in einer Straße. Es war dunkel – vom Gefühl her mitten in der Nacht. Auf dem Nachbarparkplatz, die Straße gegenüber, sah ich den Zoll umher patrouillieren. Sie kontrollierten irgendwelche Leute ohne triftigen Grund. Daraufhin wollte ich mich schnell von den Socken machen und stieg wieder in meinen Wagen ein. Es war übrigens ein Sportcabrio. Aus irgendeinem Grund hatte ich die Musik sehr laut aufgedreht. Meine Stimmung war allgemein völlig locker und lässig und irgendwie auch total übermutig. Ich startete den Wagen, der in diesem Moment einen wirklich lautes Geräusch von sich gab, und düste davon. Die Verfolgungsjagd begann:

Ich fuhr durch die eigenartigsten Hindernisse: Zunächst eine Treppe hinauf, bei der ich mir noch halb aus der Beobachterperspektive dachte: „Das macht doch die Reifen kaputt!!“ -Doch es passierte nichts dergleichen – ich düste weiter davon.

Irgendwann sah ich ein Parkhaus und fuhr schnurstracks in den Keller. Es war bereits geschlossen, doch ich raste weiter hinab, durch ein Tor und löste den Alarm aus. Unten ging es nicht weiter, also fuhr ich hinauf. Wieder angemerkt: Wahrgenommen aus zwei Perspektiven: Erstens – Elon Musk, der Irre, übermutige Superschurke, der das ganze auch noch genoss – und zweitens – Yannic Prochnow, der Beobachter.

Ich fuhr also das Parkhaus hoch, bzw. besser gesagt die Fußgängertreppe – es war sehr skurril! Teilweise wirkte es, als ob ich (Der Beobachter) den Weg bestimmte/anwies und er  (Elon Musk) dem Folge leistete – denn ab einem Punkt sagte Elon Musk so etwas wie: „Okay, dann geht’s also jetzt die Treppe hoch“. Schnell realisierte ich, dass es auch hier nicht weiterging. So kam mir eine verrückte Idee: Mit dem Auto das Treppenhaus hinab – in den Keller fallen. Eigenartigerweise fiel ich in ein zweites Auto, das wohl auch mir gehörte und dort unten bereits gecrasht lag. Doch ich erinnere mich nicht daran, die Autos jemals gewechselt zu haben… mysteriös! Die Farbe des Wagens dort unten war schwarz.

Nach diesem heftigen Sturz wachte ich auf, war sehr erschöpft und zugleich stark verängstigt. Es war eine eigenartige, sehr unangenehme Energie, die durch mich floss.

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